Ashita wa (Was morgen angeht…)
Dezember 5th, 2009 -- Posted in Arbeit, japanisch | 1 Comment »Nihon-go nouryoku shiken da!!! (…findet der Japanese Language Proficiency Test statt!)
Abgesehen davon, das mir gerade absolut nicht einfallen möchte, wie man die Na- Adjektive konjugiert und die Te-Formen nicht bei allen Wörtern sitzen, habe ich ein recht gutes Gefühl. Den Test von 2008 habe ich mit 84,23% bestanden. Das sollte mich positiv stimmen, tut es aber nicht. Zudem gibt es da noch so 10 bis 15 Vokabeln die mir patu nicht in die Birne wollen.
Wenn ich die gegen die 600 irgendwas Vokabeln aufwiege die ich bereits von der Liste geputzt habe wirkt das Ganze nicht so wild… ABER! Ich wette eines dieser Worte versaut mir den Schnitt. Allerdings habe ich vor knapp 10 Minuten beschlossen, dass ich im Buch nochmal nach dem Na-Adjektiv Dingens suche und dann so tue als könnte ich alles. Ich habe nämlich den Kopf voll bis in die letzte Synapse.
Zum Thema Arbeit: Diese Woche musste ich vor einer Tätigkeit kapitulieren. Das Gespräch das ich führen musste um da weg zu kommen verlief… gut und überlegt formuliert, nachvollziehbar doch leider nicht sachlich argumentiert und in meinen Augen jämmerlich, armselig und was noch so in diese Richtung geht. Leider hatte ich mich absolut nicht unter Kontrolle. Und dieses Mitleid - zum kotzen. Ich wäre lieber zum Chef gegangen und hätte gesagt: “Ich möchte bitte versetzt werden. Ich sehe mich nicht im Stande die Tätigkeit länger auszuführen.” Anstatt um eine Versetztung zu bitten betteln und das klischeehafte Bild vom armen kleinen Mädchen zu bieten. Erbärmlich. Für diesen Auftritt hasse ich mich.
Obwohl ich finde, dass an der Situation nichts auszusetzen ist, wenn man etwas emotional nicht gut verträgt und es abschütteln will. Bei jedem habe ich für so ein Verhalten Verständnis. Wenn mir das passiert… Tja, es darf mir einfach nicht passieren. Und jetzt ist es passiert. Wie mache ich das nur wieder wett?
Aber das ‘Beste’ ist, dass ich die Mitleidsposition nicht mal mehr haben wollte. Obwohl die Arbeit die ersten 3 Wochen sehr angenehm war freue ich mich jetzt schon auf den 31sten, wenn mit dem Jahr auch mein Arbeitsvertrag endet. In 22½ Tagen bin ich frei. Das ist meine Strafe für den peinlichen Auftritt im Büro.



